Happy Birthday to me 😁 – ein Jahr voller Geschenke an mich selbst

…und auf einmal wachst du auf und bist wieder ein Jahr älter. Nun gut, genau genommen sind wir nur ein paar Stunden älter geworden im Schlaf, aber an diesem Tag, unserem Geburtstag, wird uns bewusst, dass ein Jahr – 365 Tage – vergangen sind seit dem letzten Geburtstag. Das ist immer wieder aufs Neue erstaunlich. Wenn mich jemand fragt wie alt ich bin, antworte ich nun „Ich bin 33“. Ich mag diese Zahl und noch wichtiger, ich mag mich im Alter von 33 Jahren. Ich habe mir im vergangenen Lebensjahr tolle Geschenke gemacht und ich möchte euch von den schönsten nun berichten. Vielleicht inspiriert es euch dazu euch auch zu beschenken.

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Backen – die wohl schmackhafteste Therapie

Wer mich kennt weiß: Ich bin eine Naschkatze! 😉 Das an sich ist nicht schlimm, wenn ich stets aus Genuss und bewusst äße. Leider kommt es bei mir aber allzu oft vor, dass ich zu Süßem greife, wenn es mir nicht gut geht. Essen als Ablenkung, Zucker zur Belohnung/Aufmunterung, Stichwort „emotionaler Hunger“. Viele von euch kennen das sicherlich.

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Antidepressiva: Ja oder Nein?!

Das erste Mal wurde ich mit der Möglichkeit einer medikamentösen Behandlung von meiner Hausärztin konfrontiert. Zu dieser Zeit war ich bereits 2 Wochen krankgeschrieben und es zeichnete sich ab, dass mein Problem etwas tiefgreifender war, als ich mir das anfangs eingestehen konnte oder wollte. Als sie andeutete, dass aus ihrer Sicht ein Klinikaufenthalt oder – noch schlimmer – Medikamente hilfreich seien in meiner Situation, brachen bei mir sämtliche Dämme. Ich weinte wie ein kleines Kind. War doch gefühlt mein Leben bis vor einigen Wochen noch völlig in Ordnung (natürlich war es das nicht, aber das hatte ich weitestgehend erfolgreich ignorieren können), so schien es jetzt völlig aus den Fugen zu geraten. In meinem Kopf spielte sich sofort ein Film ab von weißen kalten Räumen, apathischen vollgedröhnten Patienten und ich mitten drin. Wie sollte mir das helfen? Nein, das wollte ich nicht, unter gar keinen Umständen.

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Transformationstherapie nach Robert Betz – Alles darf sein!

Je mehr ich mich öffne und über meine Erfahrungen spreche, desto mehr Menschen treten in mein Leben, mit denen ich mich austauschen kann. Auf diesem Weg erfuhr ich von der Transformationstherapie nach Robert Betz. Von dieser Therapieform erhoffte ich mir, einen Zugang zu meinen unterbewussten Emotionen herzustellen, die so lange von mir weggedrückt, versteckt, oder abgelehnt wurden. Ich denke da z.B. an unterdrückte Wut, lang zurückliegende verdrängte Verletzungen, Ablehnung meiner Weiblichkeit. Vom Kopf her weiß ich, dass nur ich mich heilen kann, ich nichts und niemanden sonst dazu brauche, aber auf emotionaler Ebene komme ich nicht in die Heilung. Also suchte ich mir Hilfe zur Selbsthilfe und teile mit euch meine Erfahrungen meiner ersten Transformationstherapiesitzung.

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Das Leistungsprinzip – Und plötzlich fiel das Kartenhaus in sich zusammen…

Hallo ihr lieben Menschen, ich heiße Annika und ich muss erfolgreich sein. Seit 16 Jahren – mein halbes Leben lang – verfolge ich die Maxime Leistung zu bringen und bestenfalls einen Wert für andere zu schaffen. Was ich will, was Erfolg laut meiner Definition ist, was mir gut tut, das waren keine Fragen mit denen ich mich ernsthaft befasst habe. Mein Wert ist nicht da, er muss von mir erst durch meine Arbeit erschaffen werden.

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