„Die Kunst dein Ding zu machen“ Tag 2 – Sinnfindung und was danach geschah

DKDDZM

Einen Monat ist es her, dass ich bei Christian Bischoffs „Die Kunst dein Ding zu machen“ in Bielefeld dabei war. Eine Menge ist passiert, aber bevor ich darauf eingehe, möchte ich zuerst meine Erfahrungen des zweiten Tages mit euch teilen.

Es ist 9 Uhr am Sonntag Morgen und wir singen und tanzen zu Tina Turners „Simply the Best“. Die Energie im Raum ist direkt am Morgen unglaublich hoch. Spätestens jetzt sind alle hellwach und es kann losgehen. Ich bin an diesem Morgen sehr emotional, erfreue mich an den Erfahrungen anderer Teilnehmer und fiebere beim Einzelcoaching mit „der starken Angela“ mit, die vor dem Spiegel vor unser aller Augen transformiert. Warum es so wichtig ist gewisse Übung vor dem Spiegel zu machen, sich dabei in die Augen zu sehen, macht Christian uns an einer einfachen Übung deutlich. Wir suchen uns im Saal einen Partner, den wir nicht kennen, und schauen uns auf ein Signal hin 90 Sekunden lang, ohne ein Wort oder eine Berührung, in die Augen. Mir gegenüber steht ein Mann etwa in meinem Alter. Ich habe ihn noch nie gesehen, er ist mir fremd, aber schon nach wenigen Sekunden fühlt sich unsere Begegnung alles andere als fremd an. Ich empfinde intensiven Augenkontakt oftmals als unangenehm, aber wir halten den Blick des anderen ohne Probleme, ohne peinliches Berührtsein. Es ist eine wunderbare Erfahrung und mir wird klar, dass wir uns im Grunde unseres Herzen nicht fremd sind, nur der Verstand zwischen fremd und bekannt unterscheidet. Ich empfinde sehr viel Zuneigung zu der Person, in dessen Augen ich schaue, und ich fühle mich gesehen. Nach Ablauf der Zeit umarmen wir uns innig und ganz selbstverständlich. Als ich mich im Raum umschaue, tut das die Überzahl aller Paarungen. Ich weine tief berührt und wir umarmen uns noch ein weiteres Mal, bevor wir uns wieder setzen. Was für eine tolle Erfahrung. Ich nehme mir vor in meinem Alltag mehr Wert auf Blickkontakt zu legen, Menschen in meinem Umfeld bewusster wahrzunehmen und ihnen zu zeigen, dass ich sie sehe.

„Die Augen sind die Fenster zur Seele.“ 

Wer sich mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung bereits beschäftigt weiß wahrscheinlich um die Kraft der Gedanken. Wir allein bestimmen wie viel Macht und Aufmerksamkeit wir unseren Gedanken verleihen, ob wir uns mit ihnen identifizieren, ihnen Glauben schenken oder sie ziehen lassen. Durch unsere Gedanken erzeugen wir Gefühle, die energetische Schwingungen auslösen. Gefühle der Scham und Schuld z.B. schwingen sehr negativ und sind körperlich deutlich spürbar. Das negativste Gefühl sei allerdings Sinnlosigkeit. Ich erinnere mich an eine Situation wenige Tage nach meiner Krankschreibung und meinem Burnout. Ich war an einem schönen Tag spazieren und immer wieder drängte sich die Frage in mein Bewusstsein wozu ich jetzt überhaupt noch hier sei. Ohne Arbeit kam mir alles sinnlos vor und die Erkenntnis war erschreckend. Um das ganz deutlich zu betonen, meine Gedanken bedeuteten nicht, dass ich nicht mehr Leben wollte. Ich wusste lediglich keine Antwort auf die Frage warum ich am Leben war. Dieses Gefühl erzeugte eine Leere in mir, die ich nie wieder fühlen möchte.

img_20171025_022206_5932082882019.jpgChristian bereitet uns auf den Höhepunkt des Seminars vor. Sinn sei die höhere Bedeutung unseres Lebens, den wir uns selbst geben, der uns erfüllt. Die letzten Übungen sind kraftvoll und unglaublich intensiv. Durch Christian angeleitet, versuchen wir uns mit unserer Intuition zu verbinden und den Verstand runterzudrehen. Ich spüre wie so oft das bekannte Gefühl der Angst es nicht zu schaffen. Ich versuche mich bei geschlossenen Augen auf die Ansage zu konzentrieren und der Stimme in meinem Kopf keine Beachtung zu schenken. Ich habe diese Intuition, ich kenne die Antwort. Und tatsächlich schaffe ich es meinen Sinn des Lebens zu Papier zu bringen. Ich bin glücklich! Anschließend stehen wir alle auf und suchen uns eine Person im Raum, mit der wir uns über unseren Sinn des Lebens austauschen. Einzige Regel: Wir haben bisher keinerlei Kontakt zu dieser Person gehabt. Ich sehe mich um, habe keine Ahnung wie man sich nun „finden“ soll. So viele Menschen, die suchend umher gehen und ich frage mich, ob es wohl irgendwann ein Signal gibt (finde deinen Partner – jetzt). Aber es kommt nicht. Stattdessen trifft sich mein Blick mit dem eines jungen Mannes. Das ist er! Moment, woher will ich das wissen, meldet sich mein Verstand. Ich schaue wieder weg, er glaube ich auch. Vielleicht muss ich mich doch noch einmal umschauen? Jedoch schaue ich direkt wieder in seine Richtung und auch er schaut mich wieder an. Wir grinsen uns an. Es ist besiegelt, wir beide haben uns gefunden. Ohne es erklären zu können wussten wir beide intuitiv, dass es passte, aber wir haben dieser Intuition erst nicht getraut und wieder weggeschaut. Es folgte ein sehr offenes und vor allem persönliches Gespräch und ich bin überaus dankbar Marius getroffen zu haben. Sein Lebenssinn ist ähnlich zu meinem und vielleicht haben wir uns deshalb in der großen Menge gefunden 🙂

Was seither geschah…

Dauerhafte Veränderung erfordert Zeit und vor allem ein klares Ziel vor Augen. Es reicht nicht ein Seminar zu besuchen, um ein neuer Mensch zu werden. So habe ich nach wie vor neben all den guten Tagen auch schlechte Tage und bin weiterhin auf der Suche nach meinem Weg. Jedoch ist mir klarer geworden warum ich hier bin und was ich geben möchte, was meinem Leben einen Sinn gibt. Wie genau ich den ausleben werde, steht jedoch in den Sternen. Um mein Leben für mich sinnvoll zu gestalten, bedarf es großer Veränderungen getreu dem Motto: Raus aus dem Kopf, rein in den Körper.

Auf dem Seminar bekamen wir wertvolle Tools an die Hand, wie das Geheimnis der Minimalkonstanz, d.h. sich ein Ziel so zu setzen, dass es jeden Tag erreichbar ist. Ist das Ziel zu ehrgeizig für eine konstante Umsetzung, wird man es sehr wahrscheinlich über Kurz oder Lang aus den Augen verlieren. In der Vergangenheit bin ich zu oft daran gescheitert, dass ich in kurzer Zeit zu viel wollte, zu viel von mir erwartet habe. Christians Ansatz ist simpel: Weniger ist mehr! Baue jeden Monat nur eine neue Angewohnheit in dein Leben ein und übe diese jeden Tag. Nach ca. einem Monat wird aus einer Angewohnheit eine Routine und erst dann kommt eine weitere Angewohnheit hinzu.

  • September: Jeden Tag spreche ich meine persönlichen Gewinnersätze vorm Spiegel, die mich in dem Moment intuitiv ansprechen. Damit trainiere ich mein Unterbewusstsein.
  • Oktober: Da ich seit einigen Monaten Yoga mache und mir die achtsamen Bewegungen sehr gut tun, habe ich mir als neue Angewohnheit für den Oktober 3 Durchgänge Sonnengrüße jeden Morgen nach dem Aufstehen vorgenommen. Es tut mir gut meinen Körper kurz durchzubewegen und mich bewusst mit meinem Atem zu verbinden. Ich bin ehrlich, ich habe es nicht jeden Tag durchgezogen, aber fast 😉 Sicher ist, dass ich mit einem deutlich besseren Gefühl in den Tag starte, wenn ich meine Sätze zu mir sage und kurz Yoga mache. Deswegen bleibe ich dran!!!
  • November: Im nächsten Monat kommt als neue Angewohnheit das Meditieren abends vor dem Schlafengehen hinzu. Die Gedanken beruhigen, um sich von seinem Ego zu lösen und sich mit seinem wahren Selbst zu verbinden. Ich tue mich schwer damit abends zur Ruhe zu kommen. Von daher soll die Meditation für mich ein Teil meiner Abendroutine werden. Ich bin gespannt wie das klappt…

Ansonsten steht das Thema Eigenverantwortung sehr hoch im Kurs. Ich will nicht länger Opfer meiner Stimmungsschwankungen sein. Von daher gehe ich jetzt neue Wege, um körperlich, geistig und seelisch gesund zu werden. Ich war bei einem ganzheitlichen Mediziner und habe mich nach eingehender Untersuchung und Beratung nun entschlossen, meinen Körper mit Nahrungsergänzungsmitteln zu unterstützen und so Mangelerscheinungen auszugleichen. 20161128_220533759508245-e1508891698244.jpgMeine Gesprächstherapie habe ich endlich an den Nagel gehängt und versuche nun andere Therapieformen, die gezielt mein Unterbewusstsein ansprechen – Transformationstherapie (s. vorheriger Artikel) und jüngst auch Hypnose (Artikel folgt bald). Des Weiteren habe ich mich für die „Meisterwerk Leben Universität“ angemeldet und werde somit zwei weitere Folgeseminare von und mit Christian Bischoff besuchen, mit dem Fokus auf emotionaler und mentaler Stärke. Diese Investition in mich und meine Entwicklung zeigt mir, dass ich absolut gewillt bin mein Leben nun aktiv zu leben und zu gestalten, wie ich es mir wünsche. DKDDZM war erst der Anfang. Ich Dezember folgt das Emotionsseminar „Die Kunst Glück und Erfüllung zu finden“ und ich freue mich bereits so unglaublich auf diese 4 Tage.

Melde dich gerne, wenn du Fragen zu dem Seminar hast. Ich kann jedem nur wärmstens empfehlen selbst live bei einem Seminar dabei zu sein. Bei Interesse findest du hier die Termine für 2018: http://www.christian-bischoff.com/digistore24/die-kunst-dein-ding-zu-machen/

Wissen aneignen ist das eine, aber in die Umsetzung kommen ist die viel größere Herausforderung. Ich nehme diese nun an, weil ich ein Gewinner bin 🙂

Set yourself on fire

Eure Annika

 

 

 

2 Gedanken zu „„Die Kunst dein Ding zu machen“ Tag 2 – Sinnfindung und was danach geschah

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s